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Re: [luga] [RANT] warum Lokalisierung böse ist



Ein naher Verwandter (Nicht-Techniker) hatte große Probleme beim
Konfigurieren seines neuen NAS.
Er konnte über die Weboberfläche einfach nicht einloggen, obwohl er sich
ganz genau an die mitgelieferte deutsche Doku gehalten hat.
Erst nach Download und Verwendung des englischen Originals hat's
geklappt, denn die fleißigen Übersetzer hatten das Defaultpasswort
mitübersetzt - "admin" => "Administrator" ;-)

lG, Markus

On Fri, 2011-01-14 at 14:23 +0100, Goesta Smekal wrote:
> Hallo Liste,
> 
>   auch wenn ich volles Verständnis dafür habe, dass nicht jedem die
> englische Sprache in die Wiege gelegt wurde, ist schlampige
> Lokalisierung ein großes Übel!
> 
>   Auf der Commandline nutze ich grundsätzlich LANG=en.UTF-8 und das ist
> gut so. Das kann ich nun an einem plastischen Beispiel belegen:
> 
> Auf einem aktuellen Debian/testing gibt "man arp" zum Thema "-a"
> folgende Auskunft:
> 
> > -a     Use alternate BSD style output format (with no fixed columns).
> 
> Durch Zufall habe ich vorhin auf einem System mit LANG=de_at.UTF-8 diese
> Manpage bemüht und staune:
> 
> >  -a [Rechnername], --display [Rechnername]
> >        Zeigt die Einträge der angegebenen Rechner an.  Wird kein  host‐
> >        name Argument verwendet, so werden alle Einträge aufgelistet.
> 
>   Fürwahr, im Englischen lässt sich bisweilen mehr mit weniger Worten
> ausdrücken, aber das ist einfach etwas Anderes!
> 
>   arp verhält sich übrigens unter beiden Spracheinstellungen völlig
> identisch und hat mir auch geholfen mein Problem zu lösen. Allerdings
> möchte ich nicht wissen, wie viel Fehler oder veraltete Informationen
> sich in den lokalisierten Manpages so tummeln ...
> 
>   lG
> 
>   Goesta





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Januar 2011