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Re: [luga] Linux <-> MS Unix-Services



Hi Harald, Hi Liste!

Harald R. Haberstroh wrote:
Hallo,

dies ist ein Hilferuf! Es geht darum, dass MS sich ganz massiv dagegen
wehrt, dass wir an unserer Schule Linux-Server einsetzen. Sie versuchen
es mit Bestechung: wir bekommen viele Flachbildschirme von MS geschenkt,
dafür sollen wir die MS-Unix-Services einsetzen.
<ironie>
MS besticht jemanden, um seine Produkte verkaufen zu können? kann ich gar nicht glauben! MS verkauft seine Produkte weil diese so gut sind!
</ironie>
Bestechung ist doch noch strafbar in Ö, oder?
Am schönsten fände ich es, zum Schein auf die MS Vorschläge einzugehen bis zu dem Zeitpunkt wo sie die TFTs geliefert haben und MS dann bei der Staatsanwaltschaft anzuzeigen. Und die TFTs zu behalten ;-))) Ist aber fraglich ob das legal so durchziehbar ist. Selbst wenns legal ist kanns sein, daß ihr von einem MS-freundlichen Ministerialbeamten Konsequenzen zu erwarten habt.
- Wie kann ich dagegen argumentieren? (ich habe ziemlich oft das Gefühl,
  dass ich da alleine argumentieren muss)
- Ich brauche gute Argumente für Linux-Lösungen (die natürlich auch mit
  MS können).
.) Never change a running system! Wofür soll den auf Windows ADS umgestellt werden? läuft doch anscheinend alles.
.) Virenanfälligkeit und damit verbundener Administrationsaufwand
.) Updatehäufigkeit und damit verbundener Administrationsaufwand bzw. notwendige Testumgebung um die Updates vor dem Einsatz auf Produktivsystemen vorab testen zu können. MS ist ja nicht gerade berühmt für die Sauberkeit der Updates. Ohne Testsystemen kanns sein, daß Du nach dem Update eine kaputtes System hast. .) Die OS-Monokultur wird immer mehr kritisiert. Schlagworte dazu: - Abhängigkeit von einem bzw. wenigen Anbietern - jetzt fällt mir nix mehr ein :-). Aber in letzter Zeit sind immer wieder Publikationen zu dem Thema herausgekommen.

.) Closed Source kann nicht so leicht auf Sicherheitslücken bzw. Hintertüren überprüft werden wie OSS
.) Folgekosten für SW die zusätzlich angeschafft werden muss
.) Migrationsaufwand vom bestehenden System auf das neue System
.) Höhere Anforderungen an HW-Ressourcen bei MS-Systemen
.) erhöhte Anpassungsmöglichkeiten bei Linuxsystemen, da der Sourcecode geändert werden kann. .) Samba 3.0 is kürzlich erschienen. Kann zumindest in AD-Domainen eingebunden werden. Wie das genau geht weiß ich jetzt nicht, aber vielleicht reichen die Samba 3.0 Fähigkeiten aus, um nur einen MS-Server betreiben zu müssen und den Rest auf Linuxsystemen zu belassen. Ausserdem ist es nicht schlecht ein MS-System zu haben, daß als schlechtes Beispiel dient ;-))). Die Leute wissen ja sonst nicht, was sie an Linux haben.

- Ich bräuchte auch einen großen Sponsor (man wird ja noch träumen
  können).
Wofür brauchst Du den Sponsor? Die Fachbildschirme kaufst Dir von dem Geld, daß Du nicht in Lizenzzahlungen gesteckt hast.

Helfer aus der Politik wären wohl auch wichtig.
Ich glaube von den Grünen (die ja die Umrüstung der Wr. Gemeindeverwaltung auf OSS forcieren) ist Mercedes Echerer ( mecherer@europarl.eu.int ) die richtige Ansprechperson. Denen fallen sicher auch noch mehr Argumente für Linux ein ;-)

- Sonstige Ideen und Projekte?

welchen Umfang hat denn das angedachte Projekt? sprich wieviele Rechner sind von MS-Gefahr betroffen?

LG

Matthias





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September 2010