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At 16:55 14.11.2002, Alexander Hausner wrote: >Hallo Freunde, > >wir haben gerade eine Besprechung mit der Fa. HP/Compaq/digital >bezüglich Implementierung eines SAN-Systems bei uns gehabt. Ein >Thema war dabei auch die Anbindung von Linux-Servern ans SAN, >dabei ist von Seiten HP die Aussage gekommen, dass man aufgrund >der SCSI-Implementierung bei Linux nur max. 4 Systeme an einem >SAN-System betreiben kann. >Meine Frage als Linuxunwissender, stimmt das? Gibt es da wirklich >Einschränkungen aufgrund einer "eigenartigen" SCSI-Implementierung >unter Linux? Wenn dem so ist, wird an Verbesserungen gearbeitet? >Oder ist ein Workaround bekannt? Alex, da muss ein Missverstaendnis vorliegen, oder es ist eine Einschraenkung in der HP Implementierung deren SAN Konzepts, die sie nun auf Linux schieben wollen. Es ist voellig unabhaengig von der SCSI/FC Implementierung, wieviele Server man an einem SAN betreibt (Linux, Windows, oder sonstwas). Ich kann z.B. eine IBM Shark mit 4 Terabyte auf zwanzig virtuelle 200 Gigabyte Disks aufteilen, und diese mit LUN-Masking auf 10 Linux Server verteilen, sodass jeder Server nur zwei 200 GB Platten sieht (ausserdem wird in den dazwischen liegenden Fiberchannel Switches mit entsprechendem Zoning dafuer gesorgt, dass die sich nicht in die Quere kommen). Genauso gut kann ich auch 20 oder 100 Linux Server an der SAN fabric teilnehmen lassen, auch gemischt mit Windows, Novell, oder sonstigem (auch Mainframes). Es ist auch Multipathing von jedem Server zu jeder Platte moeglich (nur mit QLogic FC Adaptern getestet, aber da auch bei Linux), das heisst, jeder Server kann ueber 2 oder mehr Fiberchannel Routen jede Platte erreichen, und verteilt den I/O load gleichmaessig ueber die Pfade (das heisst, auch wenn durch ein Kabel der beruehmte Bagger durchfaehrt, bleibt die Platte im Zugriff, solang mindestens ein Fiberchannel verfuegbar bleibt). Oder ist mit obigem Statement gemeint, dass maximal 4 Server auf DIESELBE Platte im sharing mode zugreifen koennen ? Das waere etwas anderes, da muesste ich nachforschen. Cheers, Herbert
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