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On 2002-09-24 17:35:54 +0200, Stenitzer, Michael wrote:
> ich beobachte auf meiner linuxbox (suse 8.0) ein seltsames phänomen: die
> systemzeit läuft im vergleich zur hardwarezeit viel zu langsam.
Um wieviel zu langsam ist "viel" zu langsam?
Was gibt
adjtimex -p; hwclock; sleep 100; adjtimex -p; hwclock
aus? (adjtimex musst Du eventuell erst installieren - zumindest bei
Redhat ist das in einem eigenen Paket).
> während clock -ur die korrekte zeit anzeigt verliert date nach einem
> neusetzen der systemzeit rasch die synchronisatione. selbst wenn ich xntp
> starte synchrionsiert er zwar kurz mit den angegebenen zeitservern, verliert
> aber dann rasch wieder.
>
> jetzt hab ich mal etwa im sekundenrhytmus 'date' abgefragt und bekomme
> folgendes interessante ergebnis:
>
> Tue Sep 24 16:27:00 CEST 2002
> gangotri:~ # date
> Tue Sep 24 16:27:00 CEST 2002
> gangotri:~ # date
> Tue Sep 24 17:38:35 CEST 2002 <----
> gangotri:~ # date
> Tue Sep 24 16:27:01 CEST 2002
Zunächst 71 Minuten vor und dann wieder zurück? Das klingt nicht nach
"viel zu langsam", sondern nach "springt erratisch". Kann es sein, dass
Du irgendein Programm laufen hast, das Dir dauernd eine falsche Zeit
setzt? Eventuell mal die Kiste eine halbe Stunde oder so im
Single-User-Mode laufen lassen, um diese Möglichkeit auszuschließen.
> (kann es auch an der hardware liegen?).
Kaputter Timer? Könnte sein. Der Sprung oben schaut mir aber nicht
danach aus. 4295 Sekunden sind binär auch keine besonders runde Zahl,
auch nicht wenn man sie mit 100 multipliziert.
hp
--
_ | Peter J. Holzer | Schlagfertigkeit ist das, was einem
|_|_) | Sysadmin WSR | auf dem Nachhauseweg einfällt.
| | | hjp@hjp.at | -- Lars 'Cebewee' Noschinski in dasr.
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