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In message <200012072135.WAA02427@server.rusch.de>, Reiner Rusch wrote: >Was waere wohl rausgekommen, wenn das von der Open-Source-Gemeinde in Aufrag >gegeben waere? Egal was, es wäre genauso wertlos gewesen (schon deshalb hab ich Propaganda geschrieben - es ist ziemlich einfach, einen Test zu basteln, in dem beliebige OSs gewinnen oder verlieren - man muß nur die Stärken und Schwächen anschauen und das Testenvironment entsprechend definieren)[1]. Es macht auch überhaupt keinen Sinn zu versuchen, irgendwelche Systeme so einfach in einer eindimensionalen Skala unterzubringen, schon weil es auf das Einsatzgebiet (wo die User und das restliche Environment dazugehören) wesentlich ankommt[0]. Und verschiedene User(-grupppen) brauchen verschiedenen User-Interfaces. Meiner persönlichen (Netzwerk- und Host-)Admin-Erfahrung nach gibt es fast nichts, was man als Admin nur einmal macht. Spätestens ab dem dritten Mal hat sich (fast) jedes Script amortisiert - nicht zu vergessen die automatische "Dokumentation", die ich bei Klicki-Bunti-noch nicht erlebt habe (oder weiß jeder der p.t. Mitlesenden nach 6 Monaten, was er früher wie und warum installiert/konfiguriert hat?). Insofern sind nicht-vollständig-scriptbare Systeme an sich schlecht bis katrastophal administrierbar. Ebenso ein seriöser Remote-Zugang : der muß 100% funktional und sicher sein (mal abgesehen von Boot-Problemen, aber selbst das läßt sich mit etwas Aufwand lösen), ansonsten ist das Netzwerkmanagement by Adidas. Warum machen das viele Firmen trotzdem ? Weil man alles so bringen muß, das der Zuhörer es versteht. Und in einem 50 Zeilen-Pressetext kann man gewisse (viele, fast alle) Umstände nicht hinüberbringen, deshalb wird an der Exaktheit gespart. Nicht zu vergessen sind die Intentionen des Verfassers dahinter. >Zum Artikel: >Es gibt ein paar Dinge, die an Linux tatsaechlich (noch) nicht so toll sind. ACK. >Fuer Anfaenger ist das wirklich nicht besonders toll zu installieren. Yup. MbMn liegt das daran, daß Linux (und *BSD und eigentlich alle Un*x-Klone und Derivate) aus der Programmierer- und Adminecke kommen, wo viel Know-How vorhanden ist und fast nur PowerUser sind. Und die brauchen das nicht, sondern es ist eher notwendig das letzte Prozentperformance aus dem Datenbankserver rauszuquetschen (auch wenn man eine oder zwei Manualpages lesen muß ;-). >Aber an dem Umstand wird sich in der naechsten Zeit wohl sehr viel aendern, >wie ich glaube. Das liegt nur daran, wieviele Leute wie schnell sich darum kümmern ..... >Es ist wohl auch nicht der wichtige Punkt, wenn man einen Vergleich von >Servern anspricht!!! Hoffentlich. [...] >Also sollte man gleich mal den Wissensstand in den einzelnen >Betriebssystemen mit abklopfen! Uuuuh, das könnte interessant werden, wenn man die Admins davor mitevaluiert. >Der ist (wohl weil es eben nicht soooo einfach ist) bei Unix generell SEHR >viel hoeher! *g* ACK. *g* Nur unterlaufen Anfragen wie "ich suche eine downloadbare Firewall" oder "ich kann oder will nicht Manual-Pages lesen" das. Bernd [0] : In einem Flughafen ist mal ein sprachgesteuertes System in der Gepäckverarbeitung (wie heißt das wirklich?) in Betrieb genommen worden. Das hat zuerst auf die Kommandos der Arbeiter trainiert werden müssen (von wegen automatische Spracherkennung). Im ersten Ansatz ist das in einem ruhigen Raum passiert und hat nachher nicht so wirklich funktioniert. Nachdem das System in der wirklichen Arbeitsumgebung (wo doch ein relativ hoher Lärmpegel herrscht) trainiert wurde, war es gleich viel besser. [1] : Warum M$ immer gegen Linux schimpft, als ob es keine *BSDs oder andere OSS gäbe. -- Bernd Petrovitsch, Obmann Email: bernd@luga.at "Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt." A. Einstein
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