[LUGA] Mit freundlicher Unterstützung von:
OCG

Mail Thread Index


[Date Prev][Date Next][Thread Prev][Thread Next][Date Index][Thread Index]

[luga] SCSI, BIOS, RPM und andere Kleinigkeiten



Der langjährige, unerschrockene Linux-User (abgekürzt LULU) ist in
letzter Zeit von mittelschweren Anfällen von Upgraditis heimgesucht
worden.

Über die Probleme beim Einbau mehrerer Ethernet-Karten in unseren
untoten PC wurde ja bereits kurz berichtet. Was ich noch nicht berichtet
habe, war, daß er auch ein neues (naja, eigentlich altes, aber immerhin
neueres als das vorige) Mutterbrett bekommen hatte, und daraufhin seine
Festplatte nicht mehr verwenden konnte. Beim Booten sah das ungefähr so
aus:

    Adaptec 1542 BIOS:
    Looking for SCSI ID 0
    Installed as drive C:
    Looking for SCSI ID 1


    Cannot access drive C:
    Insert boot disk and press return.

Wenn letzteren Rat mit einer Linux-Boot-Disk befolgte, dann bemerkte
man, daß diese vergeblich nach einer IDE-Disk suchte (das Ding hat nicht
einmal einen IDE-Controller, geschweige denn eine IDE-Disk), und dann
die SCSI-Disk fand und auch verwenden konnte.

Aha! 

Warum glaubt der PC, eine IDE-Disk zu besitzen? Weil's im CMOS steht.
Nachdem ich dort "Not installed" eingetragen hatte, war alles in Butter
(kaum macht man's richtig, ...).

				   *

Wir bleiben bei SCSI-BIOS-Problemen. Bei unseren HP-Servern sind
kürzlich etliche Kilo Disks und DATs freigeworden, und ich dachte,
es wäre nett, wenn ich mehr Platz auf meinem PC hätt. Also holte ich
mir eines der Gehäuse (mit 2*1.3GB Disk, 1*2GB disk, 1*2GB DDS) aus
dem Keller und hängte es an. Die Disks funktionierten auch, nur beim
Versuch, das DDS anzusprechen, stieg zuerst einmal die Last auf ca. 20,
und dann konnte man nur noch den Reset-Knopf betätigen. Ein Blick in
die SCSI-Konfiguration zeigte, daß bei Id 0 (wird wohl irgendwann eine
Disk gewesen sein, ist jetzt aber das DDS-Laufwerk) disconnects disabled
waren. Bei einem Bandlaufwerk vielleicht keine so gute Idee ... Nachdem
die Disconnects enabled waren, konnte ich problemlos ein Directory mit
ca. 50MB auf Band spielen und wieder zurückladen (kaum macht man's
richtig, ...).

				   *

Auch mein PC daheim blieb nicht verschont. Aus diversen Gründen brauchte
ich einige RPMs, die bei RedHat 5 dabei waren. Ich habe die auch schon
auf anderen RedHat 4.x-Systemen installiert, aber das war eher mühsam,
weil nicht alle Abhängigkeiten in den RPMs drinstehen (so funktionieren
z.B. login und ftpd nicht mehr, wenn man zu neue PAMs installiert ...).
Also dachte ich mir, ich mache das gescheit: Kopiere die komplette
RedHat-5 Distribution + Upgrades auf Band, nehme das mit heim, und
kopiere dort einmal alle RPMs in ein Directory. Duplikate und solche,
die ich nicht brauche, lösche ich wieder und dann mache ich ein rpm
-iUvh *.rpm. 

War nicht gescheit. RPM hat sich offenbar irgendwo beim Installieren der
Libraries vertan, woraufhin ich weder eine libc5 noch eine libc6 auf dem
System hatte. Also komplette Neuinstallation (glücklicherweise hatte ich
die gesamte RedHat-5 Distribution auf einer Partition, nicht nur die
RPMs).

	hp


Attachment: pgppDWpvTVCuJ.pgp
Description: PGP signature



powered by LINUX the choice of a gnu generation
linux user group austria;
Suche
Suche
Letzte Änderung:
webmaster@luga.at
September 2010