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[luga] Re: [luga] Hochverfügbarer Sendmail



On Wed, Feb 25, 1998 at 09:08:15PM +0100, Peter J. Holzer wrote:
[...]
> 2) Der sendmail darf Mail für User nur annehmen, wenn das Package aktiv
> ist. 

Hmmmm.  Punkt 3 fehlt.  Was verschweigst Du uns hier? ;-)

> 4) Daher startet das Package einen zweiten Sendmail mit anderem
[...]
> 
> Soweit scheint das also zu funktionieren, aber elegant ist was anderes.

Finde ich auch.

> Am Heimweg kam mir folgende alternative Idee:
> 
> 1) Sendmail läuft immer (normales sendmail.cf, bindet auf INADDR_ANY,
> sendmail.cw enthält nur den Hostnamen)
> 
> 2) Bei Package-Start wird Package-/var/mail über das normale /var/mail
> drübergemountet. (Alternative: procmail als local MDA).

Tut es bei 2 nicht auch ein normaler Symlink?  Aber generell bleibt das
Problem, daß Du nicht gleichzeitig lokale Mails *und* Mails für das Package
empfangen kannst.  Da bleibt dann wohl nur procmail übrig.  Und als
"$1" für den procmail wird (zumindest bei sendmail 8.8.8) $h (receipient
host) gesetzt.

> 3) Zum sendmail.cw werden die Package-Adresse und die Domainnamen
> dazugefügt, der sendmail bekommt ein SIGHUP.

Symlink?  Oder Alternativ-.cf-File mit "Fw..." deines Package sendmail.cw
und "sendmail -C..."

> 4) Zum Packagestop wird das sendmail.cw wieder auf den lokalen Namen
> reduziert (braucht es den überhaupt, sich selbst müsste er eigentlich
> kennen), und der sendmail geHUPt.

Üblicherweise weiß er, wer er ist, aber manchmal geht das auch wieder nicht
(OS-Type).  Probier das bei HP-UX lieber aus.

> 5) Das Package-/var/mail wird wieder ungemountet.

Oder auch nicht, wenn Du Procmail verwendest.

> Sieht jemand der hier anwesenden Sendmail-Gurus (Hi, Günther!) ein

*blush*

> Problem damit oder gar eine noch einfachere Lösung?

Kannst Du die beiden Sendmails nicht gleich auf ein shared /.../spool/mail
zugreifen lassen?  Interlocking wird vom procmail eh gemacht.
Vielleicht kannst Du dann das Umstellen der Konfig wegoptimieren.  Wie wäre
es übrigens, wenn Du den Zugriff über MX-Records steuerst

@	IN	MX	10	hub1
	IN	MX	15	hub2

und damit ersparst Du dir auch die Package Adresse am Sendmail.  Wenn Deine
Windoze-Clients zu dumm für MX-Records sind, dann kannst Du das immer noch
über die Package Adresse und das virtuelle Interface machen (aber HUPen
mußt Du den Sendmail dann bei jeder Änderung, wie vorher auch, damit er am
neuen interface horcht; nur das Umstellen der Konfig fällt weg.)
Außerdem können dann sogar beide Sendmails gleichzeitig Mails bearbeiten.
Z.B. hub1 macht dicht, weil loadavg zu hoch wird, hub2 übernimmt
automatisch und *ohne* Serviceguard.

Das Problem hier ist weniger der Sendmail, der kann ja Redundanz, sondern
der Zugriff auf das gemeinsame (hochverfügbare) /.../spool/mail.  Und das
beherrscht dann der local-Mailer (hoffentlich)

LG,

-GünthER

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GünthER H. Leber @ home     NT: Not True, No Technology, Not Trustworthy
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September 2010