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[luga] [lll]: Kleinweich



------- Forwarded Message

Date: Thu, 23 Oct 1997 15:44:13 +0200 (MET DST)
From: Richard Kail <e8903122@student.tuwien.ac.at>
Reply-To: e8903122@student.tuwien.ac.at
To: LLL Linux Mailing List <lll@radawana.cg.tuwien.ac.at>
Subject: [lll]: Kleinweich
Message-Id: <Pine.LNX.3.95.971023154329.863A-100000@kailkiste.at>
Mime-Version: 1.0
Content-Type: TEXT/PLAIN; charset=ISO-8859-1
Sender: owner-lll@radawana.cg.tuwien.ac.at
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Errors-To: owner-lll@radawana.cg.tuwien.ac.at
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jupiter.ict.tuwien.ac.at id PAA04796

Hallo !

PC-Hersteller bestätigen Microsofts Lizenzpraktiken 

Microsoft steht ein heißer Herbst bevor: Nach eidesstattlichen
Versicherungen von leitenden Mitarbeitern der Hersteller Compaq und
Gateway 2000, die den Vorwuf illegaler Lizenzpraktiken
stützen, gerät der Windows-Hersteller zunehmend in 
Erklärungsnotstand.

Vor allem eine belastende Aussage von Stephen Decker, dem leitenden
Software-Einkäufer von Compaq, ist für die Ermittler des 
amerikanischen
Justizministeriums von weitreichender
Bedeutung. Decker hatte gegeüber der obersten US-Justizbehörde 
bezeugt,
daß er von Microsoft massiv unter Druck gesetzt worden sei. Microsoft 
habe
mit der Kündigung des
Windows-Lizenzabkommens gedroht, falls Compaq nicht den geplanten
Austausch des Internet Explorer gegen Netscapes Navigator unterlasse. 

Deckers Aussagen zu MS-Lizenzpraktiken wurden in wesentlichen Punkten 
aus
dem Führungsstab von Gateway 2000 bestätigt. James J. Von Holle
versicherte an Eides statt, daß Microsoft in
der Vergangenheit die Windows-Lizenzierung an die Erfüllung von
Bedingungen geknüpft habe. In einem Fall hätten MS-Vertreter die
Verlängerung der Windows-Lizenz von einer Einigung
über den Verkauf von MS-Office und der Microsoft-Maus abhängig 
gemacht.

Mittlerweile stellt das Department of Justice das Ergebnis der 
bisherigen
Untersuchung für die Öffentlichkeit unter
http://www.usdoj.gov/atr/cases3/micros2/1237.htm freigegeben. In dem
Memorandum enthalten sind auch die Aussagen von Decker und Von Holle. 

In einer ersten Stellungnahme konnte sich Microsoft-Firmensprecher Max
Murray erinnern, daß sein Unternehmen Compaq die Erlaubnis verweigert
habe, den Internet Explorer von
Compaq-Rechnern zu entfernen. Schließlich sei der Explorer fester
Bestandteil von Windows 95. Es könne nicht angehen, das ein 
Hersteller das
Betriebssystem nach Gutdünken zerlege und
nur in einer Teilinstallation ausliefere. (ct/em)

23.10.97

                                                                      






Quelle: http://www.heise.de/newsticker/data/em-23.10.97-000/

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Richard Kail        e8903122@student.tuwien.ac.at


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Schreib an die Liste unter: lll@radawana.cg.tuwien.ac.at
Fragen und Probleme: mail an MajorDomo@radawana.cg.tuwien.ac.at 
'help' im BODY
Archiv: http://radawana.cg.tuwien.ac.at/mail-archives/lll/ghindex.html
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------- End of Forwarded Message


Ciao,
	Bernd

--
 Bernd Petrovitsch                  Institute of Computer Technology
 Gußhausstraße 25-29, A-1040 Vienna    Email: bernd@ict.tuwien.ac.at
 "...Unix, MS-DOS, and Windows NT (also known as the Good, the Bad, 
 and the Ugly)."                                     (By Matt Welsh)
 UNIX is user-friendly ... it's just selective about who its friends
 are !!                                 2 is the oddest prime number





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