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On Mon, Sep 22, 1997 at 03:00:01PM +0200, Peter Mueller wrote: > Vielleicht bin ich ja zu bloed dafuer, aber mich aergert seit Tagen das > compilieren eines neuen Kernels unter RedHat. > Ich hab´ diverse How-To-´s und Man-Pages studiert und alle dort > angefuehrten Dinge ausgefuehrt. Egal wie ich es angehe, seit dem ersten > compilieren habe ich Versionskonflikte zwischen dem Kernel und den > Modulen. Könnte daran liegen, daß der alte Kernel gebootet wird aber die neuen Module findet. Ich weiß nicht, wie die RedHatter ihre Kernels installieren, aber jedenfalls nicht mit "make zlilo". Das kopiert nämlich den Kernel nach /vmlinuz, während im /etc/lilo.conf /boot/vmlinuz eingetragen ist. Des weiteren muß man darauf achten, daß man auch in der initramdisk die richtigen Module hat (vor allem, wenn man die für das Root-Filesystem braucht :-) Zumindest bei einer RedHat-Version ist mir außerdem aufgefallen, daß ein "make config (nichts ändern); make" nicht den gleichen Kernel baut, wie er bereits auf der Platte ist. Das hat dann auch dazu geführt, daß manche bereits im Kernel vorhandene Treiber noch einmal als Modul geladen wurden und manche notwendigen Module gar nicht. Bei der 4.2er scheint es aber zu funktionieren. > Nach einigem herumsuchen bin ich draufgekommen, dass die "alten" Module > in /lib/modules/* scheinbar nicht entfernt werden und habe vor make > modules dort alles "entfernt". Anschliessend hat der Kernel beim booten > nur mehr ein Modul net-ip-4 oder so ... vermisst ... das duerfte damit > zusammenhaengen, dass ich ipx rauskonfiguriert habe, aber irgend etwas IP v4 ist das normale derzeit übliche Internet Protokoll, IPX ist Novell. Die beiden sollten nicht viel miteinander zu tun haben. > Meine Fragen: > 1. Ist es o.k bzw. notwendig /lib/modules/* "auszuraeumen bevor man neue > Module erzeugt ? Wenn man sicher gehen will, daß dort nur die Module sind, die man haben will, ist das keine schlechte Idee. > 2. Wo nimmt der Kernels bzw. die utilities fuer Module die Liste der > aktuellen Module her, Zuerst einmal werden in der initramdisk einige Treiber geladen (soweit ich weiß nur der SCSI-Treiber). Alles weitere macht dann nach dem Mounten des Root-Filesystems der kerneld (der sich wiederum an die von depmod aus /etc/conf.modules und dem Inhalt von /lib/modules/* erzeugten dependencies hält). > und warum werden Module in /lib/modules/* geprueft > bzw. geladen die ich NICHT in den Kernel konfiguriert habe ? Beim make config gibst Du nur an, was Du kompilieren willst, nicht was dann später verwendet wird. (apropos make in /usr/src/linux: Bin ich der einzige, der die Linux-Makefiles total verbockt findet? Jedesmal, wenn man eine Winzigkeit ändert, wird alles neu kompiliert). hp -- _ | Peter J. Holzer | If I were God, or better yet |_|_) | Sysadmin WSR | Linus, I would ... | | | hjp@wsr.ac.at | -- Bill Davidsen __/ | http://wsrx.wsr.ac.at/~hjp/ | (davidsen@tmr.com)
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