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RedHat - the story continues



Ok, das Rätsel des selbstvergessenen Rechners ist gelöst (es war das
fehlende 127.0.0.0-Netz, wobei mir noch nicht klar ist, warum das die
Erreichbarkeit von 143.130.17.20 beeinflußt - wahrscheinlich merkt der
Kernel irgendwann, daß er das ja selbst ist, lenkt es auf 127.0.0.1 um
und findet dann kein 127er-Netz mehr. Oder so. Oder ganz anders)

Der entscheidende Hinweis kam von mla:

>Redhat hat einen muell im /etc/sysconfig/network-scripts/ifup-lo
>
>Die letzte zeile muss heissen:
>route add -net 127.0.0.0

Das nächste Problem war die mysteriös sterbende zsh. Da ich ja vorher
eine funktionierende zsh hatte, habe ich einfach die Sourcen (die auf
der wsrdb lagen) neu kompiliert. Allein, es half nichts. Auch die neu
kompilierte zsh verabschiedete sich regelmäßig und - wie mir nach
einiger Zeit auffiel - sogar reproduzierbar: Nämlich immer dann, wenn
ein Kindprozess durch ein Signal gekillt wurde.

Sehr schön. ulimit -c unlimited (wo wird eigentlich das Core-File-Limit
auf 0 gesetzt? Das ist ja fürchterlich!) ... zsh ... sleep 10 ...
Control-C ... gdb =zsh ~/core ... cannot extract registers, core file is
in wrong format. Shite! Man surfe nach Frankreich (ftp.ipb.fr ist ein
wunderbar erreichbarer RedHat-Mirror. Leider nicht ganz up-to-date, die
Rembrand-Beta haben sie noch nicht), und hole einen neuen gdb. Yippie,
es geht:

#0  0x8018c13 in printjob (jn=0x804af2c, lng=0) at jobs.c:389
389                     llen = strlen(sigmsg[sig]);

Ein Blick in die Sourcen zeigt, daß sigmsg etwas kurz geraten ist.
Offenbar war buildzsh (sowas configure-ähnliches) nur in der Lage, exakt
1 Signal zu finden, und SIGINT (2) liegt schon jenseits des Arrays
wodurch die zsh das 2. Gebot (Thou shalt not follow the NULL pointer,
for chaos and madness await thee at its end.) verletzte. Woher nimmt
nun buildzsh die Signalnamen? In früheren Versionen hat es die csh
aufgerufen, aber offenbar erschien es den Programmierern nicht sicher,
daß jeder der die zsh möchte, schon die csh hat. Also durchsuchten sie
direkt die fraglichen include-Files, wenn auch leider die falschen.
Unter Linux sind sie nämlich irgendwann von <linux/signals.h> nach
<asm/signals.h> gerutscht.

Jetzt sollte ich halt noch ein RPM mit der funktionierenden zsh machen
und dann sollte ich herausfinden, wieso beim Spinner keine CGIs mehr
funktionieren, und dann sollte ich den fvwm2 installieren, damit mein
gewohntes .fvwm2rc wieder funktioniert, und dann ...

	hp

--
   _  | Peter J. Holzer             | If I were God, or better yet
|_|_) | Sysadmin WSR                | Linus, I would ...
| |   | hjp@wsr.ac.at               |     -- Bill Davidsen
__/   | http://wsrx.wsr.ac.at/~hjp/ |        (davidsen@tmr.com)



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September 2010